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Sie können die PrivacyBox anonym und unbeobachtet mit JonDonym nutzen.
Die PrivacyBox ist auch als Tor Hidden Service und I2P eepsite errreichbar.

Funtionsweise der PrivacyBox

Die PrivacyBox soll es in erster Linie Journalisten, Bloggern und anderen Publizierenden ermöglichen, eine vorratsdatenfreie und anonyme Kontaktmöglichkeit für Informanten anzubieten. Sie steht aber auch weiteren Interessierten offen. Dieser Service wird von der German Privacy Foundation e.V. betrieben.

Eine Druckversion (PDF) diese Anleitung ist verfügbar.

1.1 Nachrichten schreiben

Das Senden von Nachrichten ist nur via Webinterface möglich. Um eine Nachricht zu senden, benötigen Sie das Pseudonym des Empfängers. Wir bieten keine Informationen über Nutzer.
Pseudonym:
 
Das Postfach des Empfängers ist auch direkt unter den folgenden Adressen erreichbar:

https://privacybox.de/pseudonym.msg  
https://privacybox.de/pseudonym.mobi  (Smartphone optimiert)
http://c4wcxidkfhvmzhw6.onion/pseudonym.msg  (Tor Hidden Service)
http://privacybox.i2p/pseudonym.msg  (Invisible Internet Project)

Die auf den Kontaktseiten eingegebene Nachricht wird anonym (ohne Informationen über den Absender) und verschlüsselt gespeichert bzw. weitergeleitet.

Da der unverschlüsselte Header der Nachricht keine Informationen über den Absender enthält, bitten wir den Absender, im Text der Nachricht eine Kontaktmöglichkeit anzugeben, wenn eine Antwort erwartet wird. Nur der Empfänger kann diesen Text entschlüsseln und lesen.

Das Postfach des Empfängers ist NICHT(!) unter der E-Mail Adresse "pseudonym (at) privacybox.de" erreichbar! Wir bieten keinen Typ-I-Remailer wie anon.penet.fi.

1.2 Nachrichten empfangen

Interessenten können unter Anmelden einen Account einrichten. Nach dem Anlegen des Accounts loggen Sie sich bitte ein und konfigurieren Sie die Einstellungen für die Weiterleitung und Verschlüsselung eingehender Nachrichten. Die Adressen Ihrer Kontaktseite finden Sie ebenfalls nach dem Login.

Für die Verbreitung der Adressen des Kontaktformular ist der Empfänger selbst verantwortlich.

Um die eingehenden Nachrichten zu lesen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:
  1. einfache Variante: die eingehenden Nachrichten können an einen bereits genutzten E-Mail Account weitergeleitet und wie bisher üblich gelesen werden. Möglicherweise ist ihr Mail-Provider zur Vorratsdatenspeicherung verpflichtet und protokolliert alle eingehenden E-Mails. In den Logdaten wird man als Absender den "Postmaster der PrivacyBox" finden, nicht der reale Absender.
  2. etwas mehr privat: die eingehenden Nachrichten können auf dem Server der PrivacyBox gespeichert und mit POP3-SSL abgerufen werden. Im bevorzugten E-Mail Client ist ein neues Mail-Konto einzurichten. Die Server-Einstellungen für den POP3-Server findet man nach dem Login unter "Einstellungen". Ein SMTP-Server für die Versendung von E-Mails bieten wir nicht. Nutzen Sie den SMTP-Server ihres bisher bevorzugten Providers.
  3. I2P SusiMail: Wer bereits SusiMail im Invisible Internet Project nutzt, kann eingehende Nachrichten auch unbeobachtet an seinen SusiMail-Account weiterleiten lassen.
Die Nachrichten werden mit einem OpenPGP-Key oder S/MIME-Zertifikat verschlüsselt, wenn der Empfänger einen öffentlichen Schlüssel bereitstellen. Die German Privacy Foundation e.V. bietet ein Mentorprogramm, um Sie bei der Nutzung von OpenPGP und S/MIME zu unterstützen.

Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass Sie die Nachrichten ohne verifizierte Daten über den Absender empfangen und Vorsicht beim Öffnen von Anhängen angebracht ist!

1.3 Nachrichten beantworten

Da der Header der Nachricht keine Informationen über den eigentlichen Absender enthält, sollte man NICHT auf "Antworten" im E-Mail Client klicken, um eine Antwort zu schreiben! Das kommt nicht an. Die PrivacyBox ist eine Einbahnstrasse.

Verwenden Sie bitte die im Text der Nachricht angegebene Antwortadresse! Um anonym eine Antwort per E-Mail zu antworten, kann man Remailer nutzen. Wer die Installation der Software scheut, findet ein Webinterface unter folgenden Adressen:

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.